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BRUNNENTHAL

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Gemeinde Brunnenthal I Dorfplatz 3 I 4786 Brunnenthal I Tel:. 07712/3055 I Fax: 07712/3055-20 I E-Mail: gemeinde@brunnenthal.at I Impressum

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Kultur | Geschichte

Rückläufige Besucherzahlen läuten das Ende des Wallfahrer-Booms ein.

Die bereits lang angestrebte Errichtung eines Beneficiums wird durch Bischof Leopold III. Ernst Graf von Firmian aus Passau verwirklicht.

Es erfolgt der Anschuss des Innviertels an Österreich, wodurch die Kirche einen gewaltigen Vermögensverlust erleidet (die Bayern geben die in öffentlichen Fonds angelegten Kapitalien nicht mehr heraus).

Damit ist der Niedergang des Ortes besiegelt.


Es erfolgt die Erhebung zur selbständigen Pfarre durch Kaiser Josef II. Der erste Pfarrer Andreas Hartwagner (gest. 1798) weiht am Allerheiligentag den neuen Friedhof ein (vorher ist der Friedhof um die Kirche von St. Florian/Inn auch die Begräbnisstätte der Brunnenthaler) und verkauft "wegen übler Wirtschaft und aus vielleicht übereilter Besorgnis, dass die Kirche nicht in Schulden gerate" an Georg Ortner, Wirt auf der Hueb. Seit 1815 ist dann das Badhaus bis in unsere Zeit nur noch ein Gasthaus (Bründlwirt).


Eine umfassende "Restaurierung" der Kirche führt beinahe zum Untergang der wertvollen Kircheneinrichtung.


Das Geläute ist in beiden Weltkriegen verloren gegangen. Seit 1950 hängen vier Glocken in den Tönen f, as, b und des mit einem Gesamtgewicht von 1.936 kg aus der Glockengießerei Oberascher in Salzburg im Turm.


Alle kirchlichen Baulichkeiten werden mit viel Mühe einer Renovierung unterzogen, wobei der ursprüngliche Zustand so weit als möglich wieder hergestellt wird.


Feierliche Eröffnung des neuen Amtsgebäudes und des neugestalteten Dorfplatzes mit dem Brunnen.





Eher dünn besiedeltes, waldreiches Gebiet.

Georg Auer, Bauer in Haraberg, erfährt 1640 selbst die Heilkraft des Wassers aus seinem Brunnen, als er von einer schmerzlichen Gliederkrankheit verbunden mit ständigem Gewichtsverlust geheilt wird. Er sieht sich zuvor mehrmals im Traum beim Brunnen vor einergemauerten "Creutz- oder Martersäulen", welche er nach seiner Genesung auch errichten lässt.
Der Wallfahrerstrom nimmt in Folge dieses Ereignisses schnell zu.

Fertigstellung der Kirche, Einweihung 1671 durch den Passauer Weihbischof Jodok von Brandt.


Der zunehmende Wallfahrerstrom führt zur Errichtung eines Badhauses. Das weite Einzugsgebiet der Wallfahrer (bis Salzburg und Brixen) und die Prominenz der Kurgäste (Pröbste  von Suben und St. Nikola, Pfleger von Neuburg u. a.) sowie die namentlich Gesundeten gewährleisten einen florierenden Kurbetrieb.


In diesem Zeitraum werden folgende Arbeiten bewältigt:


Vor 1640


1640








1668



1679 bis 1681






1715 bis 1735




Mitte des 18. Jh.


1774



1779




1785






1890 bis 1898


Seit 1950



1975 bis 1983



2003

Geschichte

Brunnenthal um 1846

nach einer Lithographie von B. Weinmann